Die Heimkehrer-Gedenkstätte
Der Name "Heimkehrer Dankeskirche" stellt klar, dass die Kirche ein Ort ist, in der die historische und religiöse Erinnerung einer Generation von Kriegsteilnehmern ihren Ausdruck gefunden hat. Diejenigen, die den Krieg und Gefangenschaften überlebt haben und zurückgekehrt sind, haben auf vielfältige Weise davon berichtet. Sie haben eine Stätte geschaffen, die Heimkehrer-Dankes-Kirche in Bochum, als Ausdruck ihrer Dankbarkeit vor Gott über ihre glückliche Heimkehr. Nachfolgende Generationen sollen erinnert werden: Das Recht auf Freiheit und Menschenwürde ist nicht selbstverständlich. Es muss stets ins Bewusstsein gerückt und bewahrt werden.
Über die Treppe beim großen Chorfenster steigt man in das, sich in der Krypta befindende, Museum hinab. Es zeigt zahlreiche Gegenstände, die in den Lagern entstanden sind. Hinzu kommen eindrucksvolle Gemälde und Zeichnungen aus dem Alltagsleben der Lagerinsassen.
Ein Besuch der Krypta ist in zweierlei Hinsicht lohnend. Zum einen erhalten sie Einblicke in die dunklen Jahre der Geschichte. Zum anderen vermittelt der Ort ein tieferes Verständnis für ein Leben in Frieden und Freiheit.
Mehr als 12 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten waren in Kriegsgefangenschaft. Sie haben in über 9.000 Lagern gelebt bzw. „gehaust“. Viele arbeiteten unter härtesten Bedingungen.