Die Orgel der Heimkehrer Dankeskirche

Im Laufe des 9. Jahrhunderts beginnen die ersten Bischofskirchen in Westeuropa sich Orgeln anzuschaffen. Die Klöster folgen zweihundert Jahre später. Kirche und Musik gehören nunmehr zusammen. Auch in unserer Kirche hat Musik eine große Bedeutung. Häufig gestalten der Chor oder das Orchester die Messe musikalisch mit. Ein kraftvolles Instrument wie die Orgel darf deshalb nicht fehlen.

"Die Orgel ist doch in meinen Augen und Ohren der König aller Instrumente." Dieses Zitat des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart beschreibt ganz treffend die Rolle der Orgel.

Bei der Orgel handelt es sich um ein Instrument, bei dem mithilfe von Luft ein Ton in verschiedenen Pfeifen erzeugt wird. Jede Orgel besteht aus unterschiedlichen Pfeifen, die je nach Größe und Material speziell klingende Töne erzeugen. Pfeifen gleicher Bauart sind zu einem Register zusammengefasst. Die Orgel wird von einem Spieltisch mit Tastenreihen und Fußklaviatur gespielt. Drückt man eine Taste, öffnet sich mithilfe einer Steuerung ein Ventil, über das Luft in eine Pfeife einströmt. Heute wird diese Luft, der Wind, durch ein elektrisches Gebläse erzeugt. Früher mussten sogenannte Kalkanten einen Blasebalg bedienen.

Disposition

 

II / 24, Stockmann

1. Manual Hauptwerk   2. Manual Schwellwerk   Pedalwerk   Koppeln

Pommer

16’

Copula

8’

Subbaß

16‘

I – Ped

Prinzipal

8’

Gamba

8’

Prinzipalbaß

8‘

II – Ped

Rohrflöte

8’

Prinzipal

4’

Gedacktbaß

8‘

II – I 

Praestant

4’

Blockflöte

4’

Choralbaß

4‘

Flöte

4’

Prinzipal

2’

Holzposaune

16‘

Nasat

2 2/3’

Quinte

1 1/3’

Waldflöte

2’

Scharf

4f.

Terz

1 3/5’

Basson

16’

Mixtur

4-5f

Oboe 8’

Trompete

8’

Tremulant

Tremulant

Die Zahlen geben die Tonhöhe an.

Handregister + 2 freie Kombinationen